FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Auf Grund der Schönwetterlage hat es mich nicht mehr zu Hause gehalten. Meine Vespa hat mich in der Garage auch schon angebettelt das schöne Wetter auszunutzen.
So habe ich mich halt am 21.02.2021 entschlossen mal eine schöne Ausfahrt zu machen.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Um 10:15 Uhr bin ich dann mit vollem Tank von zu Hause weggefahren. Ich habe mich schon warm angezogen aber nicht so übermäßig.
Ich wollte so schnell als möglich ins Oberland kommen. Ich bin deshalb in Innsbruck Mitte auf die A12 in Richtung Oberland aufgefahren und so mit ca 95 km Durchschnitt bis zur Ausfahrt Pians gefahren. Dort habe ich die Autobahn verlassen und bin im Paznauntal der B 188 in Richtung Galtür gefolgt.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

An schattigen Straßenteilen musste man schon sehr aufpassen und die Geschwindigkeit an den feuchten und auch etwas rutschigen Asphalt anpassen.
Auch konnte man an den Straßenrändern teilweise eisige Stellen sehen.
War aber alles kein Problem. Vorbei an See bis Kappl.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Die Straße zwischen Kappl und Galtür ist am Vormittag im Schatten gelegen. Der Straßenbelag war feucht und teilweise auch richtig Nass vom schmelzenden Schnee. Das war aber nicht das ganz große Problem, sondern die Kälte. Ich bin mal stehengeblieben und habe die Temperatur gemessen. Das war so an die 4 Grad. Meine Handschuhe waren auch nicht die Besten und so war ich dann froh wie ich mit klammen Fingern Ischgl erreicht. Dort hat die Sonne die Luft bereits ein wenig erwärmt. Ich bin dann bei der Ortstafel stehengeblieben, habe meine Vespa abgestellt und mal die Handschuhe zum Wärmen der Hände ausgezogen.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Natürlich gehört es dazu, dass man bei einer Ortstafel ein Bild macht wo man die Tafel mit der Vespa abbildet oder ein Selfi macht.
Nachdem ich das fotografisch festgehalten hatte, bin ich in Richtung Ortsmitte weitergefahren.
Ich bin mir vorgekommen wie in einer Geisterstadt. Alle Hotels waren geschlossen. Man hat auch keine Autos fahren gesehen. Es waren nur wenige am Straßenrand oder vor Hotels geparkt. Aber alle mit Tiroler Kennzeichen.
Ich habe dann noch einige Passanten gesehen, das waren offensichtlich aber auch Einheimische.
Ich habe dann die Vespa abgestellt und mich ein wenig umgeschaut. Dabei habe ich auch Bilder von der Ortschaft und von den umliegenden Bergen gemacht.
Natürlich muss man auch das Haus gesehen haben wo das Lokal „Kitzloch“ beheimatet ist. Ist doch in der ganzen Weltpresse gewesen da von diesem Lokal aus das Corona Virus verteilt worden sein sollte.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Ja, dann ist es weiter in Richtung Galtür gegangen. Wunderschöne Landschaften haben mich dabei begleitet. Ist halt was anderes, wenn man im Winter neben den Schneemassen fährt als im Sommer, wenn die Bauern ihr Heu ernten.
Kurz nach Mathon habe ich dann auf der Seite in einem abgezäunten Feld zwischen den Schneemassen eine Futterstelle mit Heu gesehen. Um das Futter standen und lagen mehrere Hochlandrinder, die sich offensichtlich sehr wohl fühlten.
Ich bin dann weiter nach Galtür gefahren und habe die Eindrücke der Landschaft in mich eingesogen.
In Galtür angekommen, hat mich gleich die Kirche fasziniert. Sie steht auf einem Hügel und wenn man sie anschaut, schaut es aus als wird sie von dem dahinterliegenden Berg bewacht.
Ich bin dann noch durch den Ort gefahren und habe noch einige Bilder von der schönen Gegend gemacht.

FAHRT MIT DER VESPA VON RUM NACH GALTÜR

Dann musste ich wieder umdrehen, damit ich noch bei halbwegs warmen Wetter nach Hause komme. Ich bin dann die Strecke zurückgefahren und in Mathon nochmals stehengeblieben. Dort steht oberhalb der Straße eine Kirche die mit ihrem goldfarbenen Schindeldach in der Sonne so richtig leuchtet. Aber auch der Turm hat eine ganz besondere Bauart.
Zuerst noch tanken und dann raus dem Tal. Bei Pians nicht auf die Autobahn, sondern schön gemütlich auf der Bundesstraße nach Rum. Ich mag die Landschaft an der ich da vorbeifahre und sie ändert sich zu jeder Jahreszeit.
Nach 251 km bin ich gesund, glücklich und zufrieden wieder zu Hause gekommen. Bevor es in die Garage ging, noch auf der Tankstelle das ganze Salz absprühen.
In Galtür angekommen, hat mich gleich die Kirche fasziniert. Sie steht auf einem Hügel und wenn man sie anschaut, schaut es aus als wird sie von dem dahinterliegenden Berg bewacht.
Ich bin dann noch durch den Ort gefahren und habe noch einige Bilder von der schönen Gegend gemacht.

FAZIT

Ich kann nur sagen, so eine Fahrt im Winter macht wirklich Spaß. Natürlich muss das Wetter passen, aber es gibt auch noch Kleidung die das Wetter oft passend macht.